KeinPumpspeicherWahnsinn! Kurz Kein-PSW.de

Wir bitten um Eure geschätzte Aufmerksamkeit!

 

Wir sind gegen die Verschandelung unserer schönen Bergwelt mit riesigen Betonwannen und breiten Asphaltstraßen; nicht auf dem Jochberg, dem Hochkopf, dem Poschberg, Herzogstand, noch sonst wo

–          Eine Netzverbindung  mit Skandinavien wird früher oder später kommen. Dort gibt es mehr als genug Speichermöglichkeiten für ganz Europa. Wegen ein paar Jahren Übergangszeit lassen wir uns die Berge nicht zubetonieren!

–          Ab dem Stromverbund mit Skandinavien werden die Betreiber von Pumpspeicherwerken dann sowieso in Schwierigkeiten kommen, weil die Strompreise dann nur noch kleineren Schwankungen unterliegen werden. Wir wollen keine Bauruinen auf den Bergen!

–          Unsere Seen sollen Badeparadiese bleiben. Bei Nutzung für Pumpspeicherwerke wird ständig kaltes Tiefenwasser mit dem Oberflächenwasser vermischt. Die Folge wäre, dass diese Seen an der Oberfläche zum Schwimmen mehrere Grade kälter würden.

–          Zu Zeiten von Stromüberschüssen muss die Energie auch für den Verbraucher billiger werden, damit zu diesen Zeiten der günstige Strom genutzt und zugleich das Netz stabilisiert wird.

–          Kurzzeitspeicher bringen uns in der Energiewende nicht voran – diese dienen nur vorübergehend profitgierigen Spekulanten zum Stromhandel. Kurzzeitspeicher können kein einziges Reservekraftwerk ersetzen.

–          Keine Förderung von Pumpspeicherwerken auf Kosten der Allgemeinheit! Es gibt Bestrebungen in der Politik, die Netzkosten der Pumpspeicherwerke über einen höheren Strompreis der Allgemeinheit aufzubürden. Auch Pumpspeicherwerke sollen weiterhin ihre Netzentgelte selbst bezahlen! Es darf auch sonst keine Umlagen geben, welche die Pumpspeicherwerke begünstigen und wir Verbraucher über den Strompreis bezahlen.

 

 

 

 

 

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3 Kommentare zu KeinPumpspeicherWahnsinn! Kurz Kein-PSW.de

  1. Gottfried Silberhorn sagt:

    Hallo Jochberg Freunde !
    kann mir bitte jemand sagen:
    warum kann man nicht das vorhandene Walchenseekraftwerk zum PSW umbauen ??
    Danke & Gruß aus München,
    Gottfried Silberhorn

    • Benedikt Fischer sagt:

      Sehr geehrter Herr Silberhorn,

      dies ist eine sehr berechtigte Frage auf die ich natürlich gerne antworte!
      Die Wasserqualität des Walchensee ist ungleich viel besser als die des Kochelsees.
      Der Walchensee besitzt Trinkwasserqualität. Wenn nun Wasser vom Walchensee in den 200m tiefergelegenen Kochelsee fließt ist das kein Problem.
      Nur wenn jetzt dieses Wasser nach der Durchmischung mit dem Kochelseewasser wieder nach oben gepumpt würde, so ist die Trinkwasserqualität im Walchensee dahin.

      Ein weiterer Punkt ist die sehr große Schwankungshöhe des viel kleineren Kochelsees.

      Vielen Dank für Ihre Frage!

      Viele Grüße
      Benedikt Fischer

  2. Franz Petz sagt:

    Sehr geehrte Herrn Albert Orterer und Benedikt Fischer!
    Zunächst vielen Dank, dass Sie sich aufgemacht haben und das Bündnis ins Leben gerufen haben. Super! Den Artikel im Merkur und die Berichterstattung über die Auftaktveransatlung habe ich aufmerksam gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Aufgefallen ist mir dabei, was allerdings auch notwendig ist, das man sich viel an technischen Themen, Einfluß auf Bevölkerung und geologische Fakten entlanghangelt und diese beleuchtet. Das ist natürlich schon in Ordnung aber ich denke ist noch wichtiger die „Große Glocke“ zu läuten. Ich meine die naheliegends betroffene Dorfgemeinschaft aufzuklären und als Gegner zu gewinnen ist absolut wichtig. Die Problematik ist aber zu ungehöhrig um „nur“ in der Region behandelt zu werden. Zigtausende von Wanderern und Gleitschirmfliegern genießen das einmalige Panorama wenn man auf dem ruhigen Gipfel steht und in`s Gebirge mit Vorgelagerrtem Walchensee und in`s Land hinaus mit dem Kochelsee zu Füßen schauen kann. Das bekommt man sonst nur mit dem Sportflieger aus der Luft.

    Ich schlage vor die gesamte Masse der wandernden Republick mit in´s Boot zu holen und zu mobilisieren, dass so eine Hirnverbohrtheit verhindert wird. Das sind vermutlich mehrere Hunderttausen, der Stimme laut werden könnte!

    Wie das aufgezogen werden muss wissen „Kampagnenmanager“ oder Sie haben die Fachexpertise schon in Ihren Kreisen. Soziale Netzwerke sind da auch immer sehr hilfreich.

    Auf alle Fälle bin ich froh, dass Sie sich gegen den Wahnsinn einsetzen und möchte Ihnen auf diesem Weg einen vollen Erfolg wünschen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Franz Petz

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